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Benedikt Pröll

adt methodology conference room

IC3 baut Innovationsbereich aus

By Pressemitteilungen
  • Effizient: Innovationsmethode kommt ohne Marktanalysen und ausufernde Post-it-Schlachten aus

  • Plan C: Neue Formate auch als Online-Incentive

  • Accelerate Design Thinking jetzt als zertifiziertes Training

München, 03. Juni 2020 // Mit unterschiedlichsten Formaten vom kleinen „Snack & Learn“ bis zu mehrtägigen intensiven Trainings will das Münchner Unternehmen IC3 seine eigene Innovationsmethode Accelerated Design Thinking (ADT) erlebbarer und erstmals auch selbst anwendbar machen. Damit baut Geschäftsführer Benedikt Pröll mit seinem Expertenteam den Innovationsbereich stark aus. Die etablierte Domäne Marketing & Kommuni-kation, zu deren Kunden unter anderem ABInBev, Lindt Schokolade oder K-Recruiting gehören, ist weiterhin wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung.

„Unsere klare Positionierung als Innovationsanstifter ist der offizielle Schritt dessen, was sich die letzten Jahre immer stärker hinter den Kulissen entwickelt hat,“ erklärt Benedikt Pröll seine Entscheidung. „Der Anspruch, wirklich innovativ zu sein, ist bei den Firmen extremst gestiegen. Das gilt für die Kommunikation innerhalb des eigenen Unternehmens ebenso wie für die Entwicklung ihrer Produkte oder ganzer Geschäftsfelder.“ Die Grenzen sind dabei oft fließend: Wer ein Produkt von morgen am Markt platzieren will, sollte nicht mit einer Präsentation von gestern vorstellig werden. „Gleichzeitig ist der Bedarf an neuen Ideen, die dem Unternehmen die Zukunft sichern, immens groß“, so Pröll. „Doch häufig wissen Firmen gar nicht, wo anfangen oder investieren Millionen in Studien und Marktanalysen ohne am Ende ein konkretes Ergebnis zu haben. All das habe ich erlebt und das muss nicht sein.“

Kreativität braucht Struktur

Innovationen können spontan entstehen – Penicillin, Viagra oder die Mikrowelle sind solche Beispiele. „Sich auf bahnbrechende Zufälle zu verlassen oder auf dem Erreichten auszuruhen, kann sich heute aber keiner mehr wirklich leisten“, weiß Pröll. Zielgerichteter und effizienter gehe es daher mit der richtigen Methode. Er selbst hat an über 200 Innovationsprojekten gearbeitet und inzwischen mit Accelerated Design Thinking (ADT) seine eigene Methode weiterentwickelt und schützen lassen. Sie vereint die effizientesten Elemente weltweit anerkannter Innovations- und Problemlösungsmethoden (darunter TRIZ, Scamper oder SIT) aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zu einem dynamischen Konzept und lässt sich auf nahezu jedes unternehmerische Ziel ausrichten. Das heißt: Mit der ADT-Methode können innovative Produkte, Lösungen, Prozesse oder ganze Geschäftsfelder entwickelt werden.

Kognitive Fixierungen durchbrechen

Die konzentrierte Methode umfasst zehn Denkmuster (Thinking Tools), die
90 Prozent aller bereits bestehenden Innovationen zugrunde liegen. Im ADT-Innovationsprozess werden diese Muster rückwärts angewandt, so entstehen zum Beispiel – vereinfacht ausgedrückt – neue Produkte oder Prozesse durch das Weglassen, Kombinieren, Anpassen oder Multiplizieren von Komponenten. „Mit unseren Denkwerkzeugen oder Tools durchbrechen wir die kognitiven Fixierungen, wir bringen die Teilnehmer in eine sogenannte Forced Situation, diese lässt sie das zunächst Undenkbare denken“, erläutert der Innovationsexperte. Lässt man beispielsweise bei einem Fahrrad die Pedale weg, bei einer Brille das Gestell oder bei einem Auto gar das Auto selbst, scheint dies auf den ersten Blick geradezu grotesk. Die Ergebnisse aber kennen wir heute alle: Sie heißen Laufrad, Kontaktlinse und Car Sharing. „Dass Not erfinderisch macht, sehen wir ganz aktuell: Vor der Corona-Krise war in vielen Firmen Home-Office noch immer schwierig, dann klappte das quasi über Nacht.“

Potenzial im Know-how jeder Firma vorhanden

„Mit der klaren Struktur, die unsere Methode charakterisiert, entstehen selbst in wenigen Stunden mehrere wertschöpfende Ideen, die vom Unternehmen direkt eingesetzt werden können. Ebenfalls erfolgsentscheidend ist, dass wir nicht erst in aufwändigen und kostenintensiven Kundenbefragungen einen Pain Point am Markt identifizieren müssen, sondern direkt mit den Experten einer Firma zusammenarbeiten. Wir zeigen ihnen, dass es für Kreativität kein Gen braucht und das Potenzial für Innovationen im Know-how jeder Firma bereits vorhanden ist“, so Pröll. Damit werde ein weiterer Innovations-verhinderer ausgetrickst, die Angst, die das Not invented here-Syndrom mit sich bringe. Die Experten seien Teil des inspirierenden Moments, Teil des Neuen, das entstehe. ADT funktioniere wie eine Suchmaschine für latente Kundenbedürfnisse.

Innovationsformate

IC3 bietet unterschiedlich große Innovationsworkshops für die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens an. Wer für sein Team ein inspirierendes Incentive will oder die Methode über ein normales Beratungsgespräch hinaus kennen lernen möchte, für den kann „Snack & Learn“ richtig sein. Dieses Format ist aus aktuellem Anlass die virtuelle Version des außerhalb der Corona-Zeit angedachten Lunch & Learn. Für zwei Firmen oder Abteilungen, die von einer gemeinsamen Kooperation profitieren würden, kann das Co-Creation-Projekt der Startschuss für neue Erfolge sein. Weitere Formate sind zum Beispiel der ADT Classic Workshop, eine Mischung aus zielgerichteter Ideenfindung und Schulung, oder das Startup Boost Camp, das innerhalb weniger Wochen ein eigenes kleines Unternehmen im Unternehmen entwickelt mit allen Funktionen und Abläufen. IC3 begleitet Innovationsprozesse jedoch nicht nur als Moderator, das Münchner Unternehmen bildet ab sofort auch zum zertifizierten Accelerated Design Thinking-Faciliator aus.

Detaillierte Informationen und alle Formate gibt es unter ic-3.com/workshop-angebote/